Die goldene Stadt von Sabrina Janesch

„Woher weißt du eigentlich, dass es El Dorado ist, wenn du es einmal gefunden hast?“, fragte Singer unvermittelt. Berns ließ seine Papaya sinken. Jetzt schaute auch Pepe herüber. Erheiterung stieg in Berns auf. Diese Frage wäre ihm nie eingefallen; war er doch mehr als gewiss, dass sich die verlorene Stadt der Inka ihm sofort und unmissverständlich mitteilen würde.

„Ich werde es erkennen“, antwortete Berns schließlich. „El Dorado wurde von Leuten wie mir erbaut. Deshalb werden Leute wie ich es finden.“

„… Wer verbrachte Jahre in den Bergen und im Dschungel, wo er eine unglaubliche Entdeckung machte? Meine Herren, dieser Mann hier ist Augusto Berns – ein Mann der Tat, ein Macher, ein ganz großer Realist!“ Seite 34

Mehr lesen

Monatsrückblick Juni, Juli und August

Hallo ihr Lieben,

lange Zeit gab es jetzt auf dem Blog keinen Monatsrückblick mehr. Mit dem Sommeranfang im Juni begann auch eine planungsintensive Zeit, in der mich mein „echtes“ Leben außerhalb des Internets fest im Griff hatte und ich möchte dazu nur eines sagen, es war ein wunderschöner und toller Juni für mich. Es hat sich ein bisschen was geändert in meinem Leben, aber das Lesen bleibt konstant bestehen.

Mehr lesen

Mich hat Ausschwitz nie verlassen von Susanne Beyer und Martin Doerry

Elf Frauen und neun Männer erzählen von den Deportationen, dem Verlust von Eltern und Geschwistern, dem Hunger und Elend im Lager, von den menschenunwürdigen Verhältnissen, den Gaskammern und den Krematorien. Und sie erzählen von dem unwahrscheinlichen Glück, den Holocaust überlebt zu haben. Für die nachfolgenden Generationen sind sie die letzten Zeitzeugen.

Mehr lesen

Liebe findet uns von J. P. Monninger

Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.

„Ein Buch ist doch auch ein Begleiter. Man kann es an besonderen orten lesen, zum Beispiel im Zug nach Amsterdam. Dann nimmt man es mit nach Hause, stellt es ins Regal, und selbst Jahre später erinnert es einen daran, wie es damals war, im Zug, als man jung war. Es ist wie eine kleine Reise in die Vergangenheit…“ Seite 25

Mehr lesen

Rezension Ebbe & Blut von Luisa Stömer&Eva Wünsch

„Wir hatten Abi gemacht, fast fertig studiert und trotzdem nicht den leisesten Schimmer, dass der Eisprung kein Sprung und Blut nicht immer Blut ist.“

Luisa Störmer und Eva Wünsch nehmen kein Blatt vor den Mund und holen den weiblichen Zyklus aus der Taubzone. Allen Vorgängen des Uterus von der ersten bis zu letzten Blutung schenken sie die notwendige Aufmerksamkeit – selbstbewusst und ohne falsche Scham.

Mehr lesen

Monatsrückblick April und Mai

Vor einiger Zeit habe ich bei Twitter eine Umfrage bezüglich der Monatsrückblicke gestartet, denn eigentlich hatte ich immer so das Gefühl, dass sich keiner für einen Monatsrückblick interessiert. Kann ja nicht jeder so ein Listenfanatiker sein wie ich und in einem Monatsrückblick kann ich das wunderbar ausleben.

Mehr lesen