Rezension „Phantom“ von Patricia Cornwell

Phantom von Patricia CornwellZum Buch

Phantom

Originaltitel: Cruel and Unusual

Bereits erschienen unter Vergebliche Entwarnung

Übersetzung von Georgia Sommerfeld

Erschienen als Taschenbuch

381 Seiten                                                  ISBN: 978-3-442-46103-5

Reihenfolge 4. Band                                Erschienen bei Goldmann

 

Inhalt

Unter großem öffentlichen Protest wird Ronnie Joe Waddell in Virginia auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Wenig später ruft man Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta zu einem besonders grausamen Tatort: Ein Dreizehnjähriger ist brutal ermordet worden. Die Vorgehensweise des Täters lässt nur einen möglichen Schluss zu: Joe Waddell muss der Mörder sein. Doch der lag zum Zeitpunkt der Tat schon auf Scarpettas Obduktionstisch…

Meinung

Dr. Kay Scarpetta ist Chief Medical Examiner von Virginia und damit zu dieser Zeit eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Frauen, was viele Neider und Skeptiker mit sich bringt. In einer Welt, in der die Männer dominieren kämpft Scarpetta gegen Windmühlen, um ihren Posten und ihre Position klar zu machen. Sie soll als Pathologin die Leiche von Ronnie Joe Waddell obduzieren. Er ist ein verurteilter Mörder und wurde auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet, wozu ihn ein Gericht verurteilt hat. Doch kaum hat sie die Leiche von Waddell freigegeben wird sie zu einem Tatort gerufen. Ein Dreizehnjähriger Junge wurde ermordet und alles an diesem Tatort trägt die Handschrift von Ronnie Joe Waddell, doch Scarpetta weiß, dass er nicht mehr der Mörder sein kann, oder? Auch bleibt der Junge nicht das letzte Opfer des Täters, denen Scarpetta auf der Suche nach dem wahren Mörder begegnet. Umso tiefer sie in dem Fall gräbt und versucht mit Beton Wesley und Pete Marino den wahren Mörder zu fassen, umso enger zieht sich die Schlinge um Scarpettas Hals.

Es ist faszinierend, wie sich im Laufe der Zeit die Forensik, das Internet und all die technischen Verfahren entwickelt haben. Auch in diesem Teil erlebt der Leser die Entwicklung und Fortschritte der Forensik, der Spurensicherung und der Vernetzung durch die Computer und auch Autotelefone.

Dies ist noch ein Buch, welches aus der Ich-Perspektive von Kay Scarpetta geschrieben ist. Im Laufe der Zeit wechselt die Autorin und die Ich-Perspektive verschwindet, was ich teilweise schon ein bisschen schade finde.

Auch Scarpettas Nichte, Lucy, darf in diesem Teil nicht fehlen. Mittlerweile ist sie 17 Jahre alt und es ist fast nichts mehr übrig von dem kleinen pummeligen Mädchen, dass wir im ersten Teil kennengelernt haben. Sie äußert lautstark ihre Meinung, legt viel Wert auf körperliche Fitness und das Genie von früher ist weiter gereift und kennt sich wahnsinnig gut mit Computern aus. Nach wie vor reagiert Lucy stark empfindlich auf Zurückweisung und vermeintlichen Liebesentzug.

Fazit

Ein spannender und fesselnder Thriller mit viel Einblick in die Entwicklung der Forensik und des Computers. 4/5 Punkte

Rezension zu Band 3.

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