Rezension „Knochenbett“ von Patricia Cornwell

Knochenbett von Patricia CornwellZum Buch

Knochenbett

Originaltitel: The Bone Bed

Übersetzung von Karin Dufner

Erschienen als Taschenbuch

477 Seiten

Reihenfolge 20. Band

ISBN: 978-3-442-47854-5

Erschienen bei Goldmann

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Inhalt

Eine verschwundene Paläontologin, von der nur noch das Foto ihres abgeschnittenen Ohres existiert. Und die Mumie einer Frau, die im Bostoner Hafen gefunden wird. Die Rechtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta bekommt es mit einer ebenso düsteren wie bizarren Mordserie zu tun, die sie selbst in größte Schwierigkeiten bringt …

Meinung

Dr. Kay Scarpetta ist Leiterin des Cambridge Forensic Center in Cambridge Boston. Als sie eine bizarre E-Mail von einem Unbekannten bekommt und nicht nur das dieses Video schon alleine unheimlich ist, nein, in diesem Video befindet sich auch das Foto eines abgeschnittenes Ohres und der Hinweis auf die verschwundene Paläontologin. Doch dies bleibt nicht der einzige Mordfall dem sich Scarpetta widmen muss, denn kurz nach dem sie dieses Video erhalten hat wird sie zu einem Leichenfund gerufen. Als sie dort ankommt stellt sie fest, dass es nicht gerade einfach sein wird diese Leiche zu bergen. Der Mörder hat alles perfide genau geplant und zu allem Überfluss kommt Scarpetta dadurch auch noch zu spät zu einer Gerichtsverhandlung, was ihr und ihrem Ruf momentan nicht gerade zu Gute kommt, denn diese Vorladung der Verteidigung hatte sie sich selbst eingebrockt und die Verteidigerin fasst sie nicht gerade mit Samthandschuhen an. Diese ganzen Verstrickungen alleine machen Scarpetta schon zu schaffen und auch die Aufklärung an dem Mord der Wasserleiche, die ja eigentlich gar keine ist, setzen ihr auch noch zu. Dann wird auch noch Marino in die ganze Sache verstrickt und befindet sich durch seine Twitteraktivitäten im Netz des FBI’s.

Scarpetta versucht ihren jahrlangen Freund Marino zu unterstützen und zu helfen, auch Lucy tut ihr Möglichstes um Marino und ihre Tante zu unterstützen, allerdings sind ihr immer wieder die Hände gebunden, denn ihre Informationen bezieht sie oftmals nicht gerade auf legalem Weg.

Dann ist da auch noch die FBI-Profilerin Douglas Burke, Benton Wesleys Partnerin, die Scarpetta das Leben schwer macht.

Scarpetta versucht alle Fälle unter einen Hut zu bekommen, dabei macht sie oft Andeutungen oder der Leser soll ihren Gedankengängen folgen und auch verstehen was sie mit diesen Andeutungen oder eben nicht gesagten Sätzen ausdrücken möchte. Die Handlung ist spannenden, wäre es nicht immer so anstrengend Scarepttas nicht gesagten Sätzen folgen zu wollen und verstehen zu müssen warum das jetzt so ist wie sie es sagt, warum sie nicht einfach sagt was sie denkt. Das alles fordert höchste Konzentration und lässt das Buch wie eine Ewigkeit wirken.

Fazit

Ein spannender Thriller mit einer brillanten Scarpetta, aber manchmal wäre weniger Gedanken und zwischen den Zeilen lesen besser gewesen, auch um nicht die Lust am weiterlesen zu verlieren. Ein Band von Scarpetta, der mich ein bisschen enttäuscht hat. 3/5 Punkte

 

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