Rezension „Herrin der Schmuggler“ von Peter Dempf

Augsburg 1306. Als Frau eines Obsthändlers führt Gera ein einfaches, aber ehrbares Leben – bis ihr Mann ermordet wird. In was war er nur verstrickt? Und warum wird sie selbst plötzlich wie Wild gehetzt? Gera hat nur zwei Anhaltspunkte: ein goldenes Templerkreuz, das einer der Angreifer verloren hat, und ein Kohlestück, das sie zu einer Gruppe von Kohleschmugglern führt. Verfolgt und auf allen Seiten von Verrätern umgeben, sieht Gera nur eine Chance: Sie muss sich den Schmugglern anschließen…

Meinung

Gera ist frischverheiratet mit dem Hucker Hans. Die Geschichte beginnt im Jahr 1306 in Bergen. Alles läuft gut, doch dann wird ihr Mann getötet und auch der Nachbarsjude. Zu Anfang versteht Gera die Welt nicht mehr, doch sie wäre nicht die Tochter ihrer Mutter würde sie das einfach so hinnehmen, deswegen macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Doch als Frau im Jahr 1306 ist das nicht gerade einfach und Gera vermutet, dass das Ganze mit einem Patrizier Augsburgs zu tun hat, den sie bereits aus ihrer Kindheit kennt und der sie in ihren Alpträumen heimsucht.

Sie war eine Getriebene gewesen, eine Gejagte, obwohl sie nicht wusste, wer hinter ihr her war und aus welchem Grund. Seite 163

Peter Dempf schafft es mich in den Bann zu ziehen, immer wenn ich dachte jetzt hat Gera es geschafft, dem kann sie vertrauen stürzt alles ein und es war eine Falle. Mühsam arbeiten Gera und ich uns zusammen bei den Schmugglern nach oben. Mit viel Geschick und Durchsetzungsvermögen kämpft Gera gegen die  Widrigkeiten und die Willkür der damaligen Zeit an und weiß dennoch lange Zeit nicht warum ihr Mann getötet wurde und wieso plötzlich sie die Gejagte ist, ohne triftigen Grund.

Lange hat mich kein historischer Roman mehr so gepackt und gefesselt.

 

Fazit

Ein spannender und packender historischer Roman mit einer außergewöhnlichen starken Frau. 5/5 Punkte

 

Zum Buch

Herrin der Schmuggler

Erschienen als Taschenbuch

415 Seiten

ISBN: 978-3-404-17223-8

Erschienen bei Bastei Lübbe

 

 

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