Rezension „Der Hut des Präsidenten“ von Antoine Laurain

9783455650228Zum Buch

Der Hut des Präsidenten

Origiginaltitel: Le chapeau de Mitterrand

Übersetzung Claudia Kalscheuer

Erschienen als Hardcover

238 Seiten

ISBN: 978-3-455-65022-08

Erschienen bei Atlantik                      Erhalten als Geschenk des Verlages

 

Inhalt

Die große Liebe finden, ein meisterhaftes Parfüm kreieren, der Chef des eigenen Chefs werden: Wer träumt nicht davon, seinem Leben eine neue Richtung zu geben? Als der Präsident seinen Hut in einer Brasserie vergisst, setzt sein Tischnachbar ihn auf – und schlagartig ändert sich dessen Leben. Doch der Hut wandert weiter von Kopf zu Kopf und entfaltet seine ganz besondere Wirkung…

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Meinung

Daniel Mercier ist Strohwitwer. Seine Frau und sein Sohn sind in der Normadie und nach einem langen harten Arbeitstag gönnt sich Daniel ein Abendessen in einer Brasserie. Gerade als er sich genüsslich über die Austern hermachen will bemerkt er die Unruhe am Nachbartisch. Dort setzt sich der Präsident von Frankfreich zum Abendessen hin: Francois Mitterrand. Daniel kann es kaum glauben, er sitzt fast neben dem Staatsoberhaupt von Frankreich. Dieser Moment wird ewig für ihn in Erinnerung bleiben. Als dann der Präsident geht hat er seinen schwarzen Filzhut vergessen. Daniel hadert mich sich nimmt ihn aber schließlich an sich.

 

Die wichtigsten Ereignisse unseres Lebens sind immer die Folge einer Verkettung winziger Details. Seite 28

 

Als Daniel mit dem Hut am nächsten Tag zur Arbeit geht hat er das erste Mal den Mut in einer Besprechung seinem Vorgesetzten zu widersprechen und gelangt so an ein neues Jobangebot. Völlig berauscht von seinem Glück, dass er nur dem Hut zu verdanken hat reist er mit seiner Frau und dem Sohn in die neue Stadt, um seinen neuen Posten anzutreten. Doch da geschieht das Unglück. Er verliert den Hut. Doch für den Leser beginnt jetzt erst das Abenteuer. Der Hut wechselt jetzt häufig den Besitzer und doch bringt er allen etwas Gutes. Er verändert ihr Leben immer zum positiven und fördert Eigenschaften zu Tage, die die Menschen entweder schon vergessen haben oder die sie Tief in sich begraben hatten und nicht mehr raus lassen wollten. Doch der Hut lässt ihnen keine Wahl, ohne aufdringlich zu sein bringt er die Menschen dazu über ihr Leben nachzudenken. Durch die Leichtigkeit des Schreibstils bin ich nur so durch die Seiten geflogen, Antoine Laurain schafft es, dass ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich musste wissen, was der Hut noch alles schaffen würde. Wie er diese Person dazu bringt sich zu ändern, altes wiederaufzunehmen, mehr Selbstvertrauen zu sich selbst zu bekommen oder mal einen Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen und über festgefahrene Sachen nach zu denken.

 

Cover

Das Cover ist ein wahrer absoluter Hingucker. Der rote Hut im Vordergrund und dahinter der Eifelturm. Ein wunderschönes Cover, dass mein Regal bereichert.

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Fazit

Gefangen in einer Geschichte über den Hut habe ich wunderschöne Lesestunden verbracht. Die Geschichte hat mich verzaubert und nicht mehr losgelassen. 5/5 Punkte

 

2 Gedanken zu „Rezension „Der Hut des Präsidenten“ von Antoine Laurain

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