Rezension „Die Stimme des Vergessens“ von Sabine Kornbichler

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Die Stimme des Vergessens

Erschienen als Taschenbuch / eBook

ISBN: 978-3-492-30204-3

Erschienen bei Piper Verlag

 

 

 

Inhalt

Als Kristina Mahlo das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt, sind die Zeichen seiner Paranoia unübersehbar. Die Türen sind mehrfach gesichert, alle Fenster vergittert. In einem Brief, den er hinterlassen hat, steht, jemand werde versuchen, an den brisanten Inhalt seines Bankschließfachs zu gelangen. Kristina hält das für Verfolgungswahn, doch dann werden die Unterlagen tatsächlich gestohlen. War Schettlers Angst begründet? Kristinas Recherchen bringen ungeahnte Wahrheiten ans Licht …

 Aber manchmal ist es im Alltag zu laut für die leisen Töne.

Position 3301-3301 eBook

Die Stimme des Vergessens ist der zweite Teil der Kristina-Mahlo-Reihe. Wir begleiten Kristina zu einer Nachlassverwaltung, der besonderen Art. Ihr Klient Albert Schettler litt an Paranoia. Sein Haus und seine Lebensumstände sprechen Bände. Er hatte wahnsinnige Angst um sein Leben. Die Eingangstür mehrfach gesichert, alle Fenster vergittert und sein Schlafzimmer zum Überleben für mehrere Wochen ausgerüstet. Er besitzt weder Computer, noch ein Handy, keine Bankkarte und auch keine Kreditkarte. Dafür besitzt er ein Bankschließfach, in diesem bewahrt er Unterlagen auf und warnt seine Nachlassverwalterin darin, dass diese Unterlagen gestohlen werden könnten, da er ermordet worden sei. Kristina schiebt dies auf seinen Verfolgungswahn, doch als sie die Bank verlässt verschwinden die Unterlagen tatsächlich. Damit ist Kristinas Ehrgeiz geweckt, da stimmt doch was nicht. So stolpert sie mal wieder in einen Fall, der sie mehr als nur einmal in Gefahr bringt. Sie nimmt sogar eine Reise nach Korsika auf sich, um endlich Klarheit zu bekommen.

 

Meinung

Im zweiten Teil tat ich mich mit Kristinas Neigung mehr in einen Fall hineinzuinterpretieren als da wirklich da ist schwer. Denn der Fall Albert Schettler war schon abgeschlossen, aber für Kristina bestanden immer noch Fragezeichen, die geklärt werden mussten. Also hat sie weiter ermittelt. Auch mit Hendrikes Schwankung zwischen heller Begeisterung und dann wieder total dagegen tat ich mich schwer. Denn auf der einen Seite sagt sie zu Kris der Fall ist beendet, um dann doch wieder total Feuer und Flamme dafür zu sein. In der Mitte ist der Fall etwas langatmig da eine Weile nicht wirklich etwas spannendes passiert. Zum Schluss begeht Kris fast den gleichen Fehler wie im erste Teil. Fand ich etwas Schade, denn eigentlich hätte sie aus ihrem Fehler von damals lernen können. Funda hat mich mit ihrer fröhlichen Art wieder durch das Buch getragen. Immer zur passenden Zeit mit ihrer lockeren, fröhlich beschwingten Art hat sie mir mehr als nur einmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

 

Fazit

Insgesamt ein lesenswerter zweiter Teil mit einigen kleinen Schwächen und zeitweise etwas nachlassender Handlung.

4/5 Punkten

3 Gedanken zu „Rezension „Die Stimme des Vergessens“ von Sabine Kornbichler

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