Rezension „Der Ruf der Trommel“ von Diana Gabaldon

Der Ruf der Trommel von Diana Gabaldon
Der Ruf der Trommel von Diana Gabaldon

Zum Buch

Der Ruf der Trommel

Originaltitel Drums of Autumm

Übersetzung von Barbara Schnell

Erschienen als Taschenbuch

1197 Seiten – Band 4

ISBN: 978-3-442-36108-3

Erschienen bei Blanvalet

 

 

Inhalt

Nach einer langen, abenteuerlichen Reise landen Claire Randall und James Fraser in den amerikanischen Kolonien des achtzehnten Jahrhunderts. Doch der Atem der Vergangenheit reicht weit. Denn auch ihre Tochter Brianna ist dem Ruf der Trommel gefolgt – nicht nur auf der Suche nach der Vergangenheit und nach dem Vater, den sie nie gesehen hat, sondern auch aus Angst vor einer Zukunft, die nur sie allein kennt…

img_6343

Wie ungewiß meine Zukunft auch ein mochte, ich würde sie teilen, und die Bindung zwischen mir und meinem Mann ging über das körperliche hinaus. Doch darüber hinaus gab es den einen großen Unterschied – ich war aus freien Stücken hier. Seite 326

Meinung

Claire und Jamie versuchen in Amerika Fuß zu fassen und das Ganze mit Hilfe von Jamies Tante. Auch eine McKenzie. Sie lebt im Norden und hat dort eine Farm mit vielen Sklaven. Doch zuerst versucht Jamie Ian wieder zu seiner Mutter nach Schottland zu schicken, doch der Versuch scheitert. Nach allerlei Verwicklungen und Schwierigkeiten gelangen sie endlich zu Jocasta, Jamies Tante. Für Claire ist es besonders schwer dort zu leben, denn ihr bester Freund, in ihrer richtigen Zeit, war ein freier schwarzer Mann. Dennoch gibt sie sich Mühe. Auch Brianna gibt sich Mühe ihr Leben ohne ihre Mutter zu meistern, doch der Schmerz über den Verlust sitzt tief. Sie weiß nicht wie sie damit umgehen soll, denn immerhin ist ihre Mutter nicht tot. Sie ist nur in der Vergangenheit.

„Du bist mein Mut, wie ich dein Gewissen bin.“ flüsterte er. „Du bist mein Herz – und ich dein Mitgefühl. Keiner von uns beiden ist ohne den anderen vollständig. Weißt du das Tassenach?“ Seite 360

Währenddessen bekommt Jamie zwei verlockende Angebote und entscheidet sich wegen Claire für die Variante eine eigene Kolonie in den Bergen zu Gründen. In dieser Phase bauen sie sich Mitten im Nichts (in der Wildnis) ein Leben auf und treffen auch auf Indianer, die es ganz besonders Ian angetan haben. Diese gefühlt tausend Seiten im Buch fand ich wahnsinnig anstrengend zu lesen, es war furchtbar langatmig und es ist auch nicht wirklich viel passiert. Dennoch gefällt mir dieser Teil viel viel besser als der dritte Teil, denn ich habe bei Claire das Gefühl, dass sie endlich angekommen ist, das beide wieder zueinander gefunden haben und sie sich jetzt wieder gegenseitig respektieren. Claire versucht nicht mehr das Leben aus der Zukunft, die Ansprüche und das Denken, in der Vergangen zu integrieren. Dort in der Wildnis ist sie angekommen. Und findet auch eine Shamanin als Freundin von der sie noch viel lernen kann. Spannend wird es erst wieder als Brianna eine gewagte Reise in die Vergangenheit antritt. Dass diese Reise noch ungeahnte Folgen mit sich bringt konnte keiner ahnen. Dennoch machen es genau diese Verwicklungen und die zwei Frasersturköpfe spannend bis zum Schluss.

Nein, die Vergangenheit mochte sich um sich selbst drehen wie eine sich windende Schlange, man konnte sie nicht ändern. Seite 465

Fazit

Eine wirkliche Steigerung zum dritten Teil und es gibt unerwartete Verwicklungen, deswegen muss ich unbedingt weiterlesen. 4/5 Punkte

Da dieses Buch 2010 im Goldmann-Verlag erschienen ist fällt es in die #GoldenBacklist Challenge von Simone, Papiergeflüster. Was genau ist die #GoldenBacklist? Dabei geht es hauptsächlich um Bücher, welche vor mehr als 5 Jahren erschienen sind. Sie sollen wieder ein bisschen mehr in das Bewusstsein der Leute treten.

buchliebe1 (1)2

Ein Gedanke zu „Rezension „Der Ruf der Trommel“ von Diana Gabaldon

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.