Kehrwoche – aufgeschobene und quälende Bücher

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Es geht weiter mit der Kehrwoche. Heute widmen wir uns mal den aufgeschobenen und quälenden Büchern im letzten Jahr. Ich hatte nicht wirklich viele, aber doch auch welche.

Emil Ostrovski Wo ein bisschen Zeit ist…

Ein Buch, von dem ich nur gutes gelesen habe und dennoch, gleich nach dem ich es aufgeschlagen habe und vielleicht 10 Seiten gelesen habe hat mich eine innere Unruhe erfasst und während des Lesens sind meine Gedanken immer wieder abgedriftet. Ich habe beschlossen, das Buch erst einmal aus der Hand zu legen, denn ich verspreche mir immer noch viel von dem Buch und ich denke ich brauche dafür den passenden Zeitpunkt.

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Inhalt

Der 18-Jährige Jack Polovsky entführt seinen neugeborenen und zur Adoption freigegeben Sohn, um ihn seiner dementen Großmutter zu zeigen. Und so gerät alles aus den Fugen. Jack kauft ein Auto, holt seinen besten Freund Tommy und später auch die Mutter des Kindes dazu, und gemeinsam sind sie zwei Tage lang auf der Flucht vor der Polizei. Jack bespricht dabei schon mal die ganz großen Themen des Lebens mit seinem Sohn. Der heißt nämlich Sokrates – zumindest für Jack. Am Ende wird alles gut: Jack bekommt Besuchsrecht, das Baby Sokrates bekommt einen richtigen Namen, und sie finden (fast) den Sinn des Lebens.

 

Majgull Axelsson Ich heiße nicht Miriam

Ich habe dieses Buch bei Petzi, die Liebe zu den Büchern, entdeckt und der Inhalt hat mich angesprochen. Ich habe schon viele Bücher über den zweiten Weltkrieg gelesen und als es dann so weit war, ich die Nase in dieses Buch gesteckt habe, habe ich keinen Zugang zu der Geschichte gefunden. Ich war irritiert und es war einfach nur anstrengend es zu lesen. Ich möchte ihm aber trotzdem gerne eine zweite Chance geben, deswegen habe ich es zurück ins Regal gestellt und werde es zu einem anderen Zeitpunkt nochmals probieren. Es wäre wirklich schade würde es nicht klappen.

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Inhalt

An ihrem 85. Geburtstag bekommt Miriam Guldberg von ihrer Familie einen silbernen Armreif geschenkt, in den ihr Name eingraviert ist. Beim Anblick entfährt ihr ein Satz: „Ich heiße nicht Miriam.“ Niemand in ihrer Familie kennt die Wahrheit über sie. Niemand ahnt etwas von ihren Wurzeln. Doch an diesem Tag lassen sich die Erinnerungen nicht länger zurückhalten. Zum ersten Mal in ihrem Leben erzählt sie davon, wie sie als Roma unter den Nazis lebte, im KZ war und als vermeintliche Jüdin nach Schweden kam.

 

Cecelia Ahern Die Liebe meines Lebens

Ich liebe die Bücher von Cecelia Ahern. Ich habe viele Bücher von ihr gelesen und habe voller Vorfreude mich auf dieses Buch gestürzt und dann? Dann war es einfach nur quälend für mich. Die Liebesgeschichte war so ganz anders als erwartet und es hat mich schier in den Wahnsinn getrieben. Aber mein Ehrgeiz und ich wir haben durchgehalten und uns durch dieses Buch gequält und leider war es einfach nur eine Enttäuschung für mich.

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Inhalt

Liebe ist … zu leben!

Adam will einfach nur, dass alles aufhört. Er ist über das Geländer der Brücke geklettert und schaut hinunter in das kalte, schwarze Wasser. Christine will einfach nur helfen. Mit einem Deal kann sie Adam vom Springen abhalten: Bis zu seinem nächsten Geburtstag wird sie ihn überzeugen, dass das Leben lebenswert ist! Schnell wird klar, dass sie ihn nur retten kann, wenn sie ihn mit seiner großen Liebe zusammenbringt. Doch dann merkt Christine, wie sie sich selbst Hals über Kopf in Adam verliebt…

 

Michael E. Vieten Atemlos beim Sterben ist jeder allein

Ein Buch, welches ich als Rezensionsexemplar bekam und ich habe mir unter dem Titel einen tollen und spannenden Thriller aus der Sicht des Mörders vorgestellt. Leider hat mich die Handlung überhaupt nicht überzeugen können und ich musste mich richtiggehend quälen dieses Buch zu beenden.

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Inhalt

Anselm Jünger lebt zurückgezogen. Er ist freundlich, unscheinbar und still. Der chronische Asthmatiker führt ein unauffälliges Leben. Von Kollegen und Nachbarn gleichsam geschätzt. Er sitzt gerne alleine in der Kirche, ist höflich, überaus höflich und zurückhaltend. Wer ihn bemerkt, empfindet so etwas wie Sympathie für ihn. Doch tief in ihm lauert eine tödliche Gefahr. Seine überaus niedrige Reizschwelle kombiniert mit der unterentwickelten Fähigkeit zur Konfliktbewältigung. Anselm Jünger ist ein psychopathischer Mörder. Intelligent, pragmatisch, eiskalt. Wer ihn kränkt, unhöflich oder unaufmerksam ist oder ihn zurückweist oder einfach nur sein grundsätzliches Missfallen auslöst, schwebt in größter Gefahr. Allein die Prostituierte Anna Nowak hat Zugang zu diesem überaus verschlossenen Menschen und gefährlichen Psychopathen.

Auf dem Schreibtisch der Mordkommission Trier liegen die Akten von vier Fällen. Die einzige Gemeinsamkeit ist, alle Opfer starben durch Ersticken, und es lässt sich weder ein Motiv noch ein Verdächtiger ermitteln. Der aus gesundheitlichen Gründen beurlaubte, aber überaus erfolgreiche Ermittler Hauptkommissar Krieger wird gebeten, sich die vier Fälle anzusehen und neue Ermittlungsansätze zu erarbeiten. Der übergewichtige Krieger soll seinem sportlichen aber wenig geschätzten Kollegen Rottmann zuarbeiten. Während Horst Krieger die Ratschläge der Polizeipsychologin und die Anweisungen seiner Ärztin ignoriert, frisst und säuft er sich dem Herztod entgegen. Doch er ist und bleibt ein brillanter Ermittler. Ein Denker. Dreißig Jahre Erfahrung im Polizeidienst arbeiten gegen den Serienmörder Anselm Jünger. Dann stehen sie sich gegenüber und wissen, nur einer von beiden wird sich danach irgendwo einen Kaffee bestellen.

 

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