Rezension „Zerbrechlich“ von Jodi Picoult

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Zerbrechlich

Übersetzung von Rainer Schumacher

Erschienen als Taschenbuch

622 Seiten

ISBN 978-3-404-16698-5

Erschienen bei BASTEI LÜBBE

 

Inhalt

„Ständig brechen und zerbrechen Dinge. Wellen und Stimmen können Brechen. Versprechen werden gebrochen. Und Herzen.“

Willow, ihr lang ersehntes Kind, ist perferkt. Das ist das Erste, was Charlotte O‘Keefe hört, als sie ihr Baby auf dem Ultraschallbild sieht. Ja, es ist perfekt. Daran ändert auch Willows Krankheit nichts. Charlotte liebt ihr Kind abgöttisch und will nur eins: es beschützen. Denn Willow braucht allen Schutz der Welt. Beim kleinsten Stoß brechen ihre Knochen. Doch auch ihr Herz kann brechen. Genau das scheint Charlotte zu vergessen, als sie vor Gericht das Geld für die richtige Behandlung erkämpfen will. Sie verklagt ihre Frauenärztin. Die Krankheit hätte schon zu Beginn der Schwangerschaft erkannt – und die Eltern gewarnt werden können. Charlotte muss behaupten, ihr geliebtes Kind sei besser nie geboren worden…

Meinung

Jodi Picoult schreibt in Zerbrechlich über ein Mädchen, Willow, mit Osteogenesis imperfecta (Glasknochenkrankheit). Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, der Perspektive ihrer Mutter Charlotte, dem Vater Sean, der Schwester Amelia, der Anwältin Marin und Piper, der besten Freundin von Charlotte, alle Perspektiven richten sich direkt an Willow. So wird dem Leser das Gefühl vermittelt daneben zu stehen und zu lauschen.

Die Autorin wagt sich an ein gesellschaftliches Tabu und zeigt auf wie alle Seiten damit zu kämpfen haben. Wie eine Mutter wie eine Löwin für ihr Kind einsteht und versucht ihr das bestmögliche im Leben zu bieten. In dem sie behauptet es wäre besser gewesen, Willow wäre nie geboren worden. Sie klagt vor Gericht auf ungewollte Geburt. Und opfert dabei ihre eigene Familie und ihre beste Freundin.

2014-06-01 10.46.31

 

 

„Welches Skelett kann schon ein Herz halten, dass so groß ist wie die Welt?“

Seite 70

 

 

Die Bücher von Jodi Picoult beschäftigen mich auch nach dem Lesen noch sehr lange. Die Autorin beschreibt Geschichten, welche nicht alltäglich sind, lässt einen Situation empfinden und mitfühlen, die man eigentlich nicht kennt. Für Bücher von der Autorin muss ich dafür in Stimmung sein, muss mich auf ihre Personen ganz und gar einlassen können und nicht nur irgendetwas zur Unterhaltung lesen wollen. Ihre Bücher nehmen mich voll und ganz ein.

 

Deswegen bekommt Zerbrechlich 5/5 Punkten.

 

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