Rezension „Verborgene Muster“ von Ian Rankin

Verborgene MusterInspector Rebus 1 von Ian RankinZum Buch

Verborgene Muster – Ein Inspector-Rebus-Roman Teil 1

Übersetzung von Ellen Schlootz

Erschienen als Taschenbuch

223 Seiten

ISBN: 978-3-442-44607-0

Erschienen bei Goldmann

 

Inhalt

In Edinburgh geht ein Mörder um. Ein Mörder, der bereits zwei unschuldige kleine Mädchen entführt und dann erwürgt hat. Detective Sergeant John Rebus, mit der Suche nach einem dritten, vermisst gemeldeten Mädchen beauftragt, tappt im Dunklen. Bis er begreift, dass der Mörder versucht, Kontakt mit ihm aufzunehmen, und dass die seltsamen anonymen Briefe, die er erhält, ihm den Weg zum Täter weisen könnten. Doch dann ist es schon fast zu spät, denn seine eigene Tochter ist plötzlich spurlos verschwunden …

Meinung

Detective Sergeant John Rebus ist ein eigenbrödlerischer Typ, der lieber alleine ist. Sein Leben ist ein einziger Trümmerhaufen. Seine Frau hat ihn verlassen und seine zwölfjährige Tochter Samantha mitgenommen. Seither hat er kaum noch Kontakt zu ihr. Seine freie Zeit oder den Feierabend verbringt er mit einem oder mehreren Drinks in unterschiedlichen Bars. Zum Todestag seines Vaters besucht er dessen Grab und macht noch einen kurzen Abstecher zu seinem Bruder mit dem er auch kaum Kontakt hält. Erneut stellt er fest sein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen und eigentlich nichts wert. Seit kurzem bekam Rebus Briefe ohne Absender, nur mit einem Brief und einem Stückchen Schnur, doch diese Briefe geraten schnell in Vergessenheit denn Rebus wird von Chief Inspector Anderson auf den Fall der entführten Mädchen angesetzt. Doch es ist zum Verzweifeln. Nichts deutet auf den Täter hin, sie finden keine einzige Spur. Zudem quält John seine Vergangenheit bei der Armee. Diese Erinnerungen befallen ihn an den unmöglichsten Orten und zu den unmöglichsten Zeiten. Sie lassen ihn oft psychisch angeknackst wirken. Nach dem seine Tochter spurlos verschwunden ist begreift John, dass diese ganzen Entführungen mit dem dunkelsten Kapitel seines Lebens zu tun hat und als er endlich die Zusammenhänge zu begreifen beginnt ist es schon fast zu spät …

John Rebus kommt zu Anfang etwas verschroben rüber, er hat komische Angewohnheiten und ganz klar einen psychischen Knacks weg. Manche seiner Entscheidungen oder Taten lassen ihn unsympathisch wirken. Doch nach dem man mehr über seine Vergangenheit, welcher er verdrängt hat erfährt, umso sympathischer und verständlicher werden seine Reaktionen.

Fazit

Ein unterhaltsamer Krimi mit einem etwas eigenwilligen Detective Sergeant. Ein Buch für zwischendurch.

4/5 Punkte 

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