Rezension „Der Palast der Meere“ Rebecca Gablè

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Der Palast der Meere

Erschienen als gebundene Ausgabe / eBook

960 Seiten

ISBN: 978-3431039269

Erschienen bei Bastei Lübbe

 

 

 

Inhalt

London 1560: Als Spionin der Krone fällt Eleanor of Waringham im Konflikt zwischen der protestantischen Königin Elizabeth I. und der katholischen Schottin Mary Stewart eine gefährliche Aufgabe zu. Ihre Nähe zur Königin schafft Neider, und als Eleanor sich in den geheimnisvollen König der Diebe verliebt, macht sie sich angreifbar. Unterdessen schleicht sich ihr fünfzehnjähriger Bruder Isaac in Plymouth als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung wird er als Sklave an spanische Pflanzer auf der Insel Teneriffa verkauft. Erst nach zwei Jahren kommt Isaac wieder frei – unter der Bedingung, dass er in den Dienst des Freibeuters John Hawkins tritt. Zu spät merkt Isaac, dass Hawkins sich als Sklavenhändler betätigt – und dass sein Weg noch lange nicht zurück nach England führt …

Meinung

Der Palast der Meere knüpft fast nahtlos an der dunkle Thron an, denn Isaac of Waringham ist der Sohn von Nick und der jüngere Bruder von Francis und Eleanor. Er lebt bei Philipp Durham, seinem Onkel in London und treibt diesen mit seinen Eigenheiten sich immer in Schwierigkeiten zu bringen in den Wahnsinn. Als er durch einen Krankheitsfall in seiner Familie der nachfolgende Earl of Waringham werden soll beschließt er England zu verlassen. Er flieht vor der Verantwortung und auch vor Waringham. Was ich Anfang gar nicht glauben konnte. Bislang hatte jeder wahnsinnige Sehnsucht nach Waringham, aber im Laufe der Geschichte stellt sich bald heraus warum er Waringham meidet. So landen wir mit Isaac auf der Salomon und bestreiten mit ihm das Leben als Matrose auf hoher See und auch da neigt Isaac dazu sich in Schwierigkeiten zu bringen, in ernstliche Schwierigkeiten, denn mit Captain John Hawkins ist nicht zu spaßen. Er ist Pirat und kennt keine Skrupel, wie Isaac bald feststellen muss. Mit ihm und seiner Crew segeln sie nach Teneriffa. Und dort bereut Isaac schwer sich ausgerechnet dieses Schiff für seine Flucht ausgewählt zu haben, denn es wird eine sehr lange Zeit dauern bis er wieder auf hoher See ist und englischen Boden unter die Füße bekommt. Während Isaac auf See ein gänzlich anderes Leben kennenlernt ist Eleanor of Waringham in London bei Hofe, denn mittlerweile ist Elisabeth Königin von England und Eleanor gilt als ihr Auge. Sie sieht alles und weiß fast alles was im Palast geschieht. Zusammen sind die jetzige Königin und Eleanor durch dick und dünn gegangen. Eleanor gehört mit Robin Dudley zu den engsten Vertrauten der Königin. Was manchmal auch eine Bürde sein kann. Elisabeth wird von allen Seiten bedrängt endlich zu heiraten, um die Thronfolge zu sichern und damit ja kein papistischer König mehr den Thron besteigen kann, denn derzeit sind die Protestanten an der Macht. Doch sie weigert sich, denn sie hat nach dem Tod ihrer Mutter Anne Boleyn geschworen sich niemals einen Mann zu unterwerfen. Als dann auch noch Mary Steward den Thron von Schottland besteigt regieren schon zwei mächtige Frauen jeweils ein Land, aber wär hätte gedacht, dass Mary Steward mal noch ein Problem für Elisabeth werden könnte? Nur all diejenigen, die sich mit der englischen Geschichte auskennen, oder die Nase in dieses Buch stecken.

Eleanor mochte ich zu Anfang nicht wirklich. Sie war mir nicht nah genug, wohin gegen ich Isaac gerne mochte, obwohl er diese typische Waringham Eigenheit hat sich ständig und immer mit seiner losen Zunge in Schwierigkeiten zu bringen. In diesem Buch bekommen wir auch wieder mehr Kontakt zu dem König der Diebe. Schon so manch ein Waringham hat sich die Möglichkeit des Kontaktes zum König der Diebe durch die Durhams zunutze gemacht. Um so toller fand ich, dass wir mehr von dem Leben des Königs der Diebe erfahren. Sehr aufregend.

Es wäre ratsamer gewesen, den Kopf zu senken und Demut vorzutäuschen. Aber er musste feststellen, dass er das nicht konnte. Er war ein Waringham. Position 2345-2346

Fazit

Ein etwas anderer historischer Roman, der nicht mehr viel in Waringham selbst spielt, sondern in der wir mit Isaac of Waringham die Welten der Meere bereisen und und so einen Einblick in das Leben auf See und auch wieder in das eines Königshauses zu bekommen, denn wie gewohnt sitzt ein Waringham in der Nähe eines Königs, in diesem Fall einer Königin. 5/5 Punkte

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