Rezension „Das Sommerversprechen“ von Elin Hilderbrand

Das Sommerversprechen von Elin Hilderbrand
Das Sommerversprechen von Elin Hilderbrand

Zum Buch

Das Sommerversprechen

Originaltitel: The Matchmaker

Übersetzung von Almuth Carstens

Erschienen als Taschenbuch

379 Seiten

ISBN: 978-3-442-48240-5

Erschienen bei Goldmann

 

 

Inhalt

Seit knapp einem Vierteljahrhundert leitet die 48-jährige Dabney die Handelskammer von Nantucket, und jeder kennt und liebt sie. Nicht nur wegen ihres Postens, sondern vor allem, weil sie die inoffizielle Heiratsvermittlerein der Insel ist: Dabney hat schon über vierzig Paare zusammengeführt. Seit ihrer Jugend erkennt sie, ob zwei Menschen zueinanderpassen. Doch als Dabney erfährt, dass sie Krebs und nur noch wenige Monate zu leben hat, beschließt sie, diese Zeit darauf zu verwenden, die richtigen Partner für die Menschen zu finden, die sie am meisten liebt: für ihren Ehemann, ihren Liebhaber und für ihre Tochter. Die Frage ist nur, was die drei selbst davon halten …

Meinung

Gleich mal vorweg. Ich habe die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches gelesen und ich finde sie nicht passend. Das mit, dass Dabney Krebs hat finde ich verrät einfach schon zu viel. Das ganze Buch über habe ich darauf gewartet, dass man ihr endlich mitteilt sie hat Krebs. Schade, denn so habe ich wirklich auf jeder Seite darauf gewartet, dass sie endlich zum Arzt geht, denn die passenden oder eben auch unpassenden Symptome hatte sie. Aber da Dabney Nantucket nie verlässt und die Mittel auf der Insel sehr begrenzt sind, bleibt das Gefühl geh endlich zum Arzt mit jeder Seite des Buches erhalten. Denn sie hat die Insel bisher nur verlassen, wenn es absolut notwendig ist.

Manchmal erschien einem das Leben sehr lang.

Manchmal aber auch nicht.

Seite 332

Für Dabney ist Nantucket alles und jeder kennt sie dort. Sie ist bereits auf Nantucket groß geworden und zählt zum Inselinventar. Sie ist allseits beliebt, nicht nur weil sie bei der Handelskammer arbeitet und als Kupplerin unterwegs ist. Sie kennt alle Menschen auf der Insel, auch die, die nur ihren Sommerurlaub dort verbringen, sie nimmt überall Anteil und genau das macht sie so beliebt. Natürlich auch, dass viele Paare ihr verdanken zueinander gefunden zu haben. Dabney ist glücklich. Ihre Tochter Agnes und ihr Mann Box kommen regelmäßig auf die Insel zurück und respektieren mittlerweile, dass sie eben die Insel einfach nicht verlassen kann. Mit Box ist sie mittlerweile fast 23 Jahre verheiratet und so glaubt Dabney sie führen ein perfektes Leben, doch dann kehrt Glendenin Hughes, ihre große Liebe, zurück auf die Insel und will sie treffen. Das wirft Dabney komplett aus der Bahn, denn sie wollte Glendenin nie wiedersehen. Nie wieder von ihm hören und schon gar nicht, dass er zurück nach Nantucket kommt. Doch egal wie sehr sie sich bemüht. Sie kann es einfach nicht vergessen, er verfolgt sie gedanklich überall hin. Sollte sie sich mit ihm treffen? Wie weit wird Dabney gehen für die Liebe ihres Lebens.

Sie hatte einen Blick für die Liebe, wie andere Menschen einen Blick für Farben haben.

Seite 375

Fazit

Eine sanfte und leise Liebesgeschichte für den einen entspannten Sommerurlaub. Leise hat sich die Kupplerin Dabney in mein Herz geschlichen und mich am Ende furchtbar zum weinen gebracht. 5/5 Punkte

 

2 Gedanken zu „Rezension „Das Sommerversprechen“ von Elin Hilderbrand

  • März 9, 2016 um 9:09 pm
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    Das klingt sehr schön! Allerdings kann ich erstmal kein trauriges Buch mehr sehen! Du verstehst mich, oder? Kommt für später auf die WuLi 😉

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  • März 9, 2016 um 9:32 pm
    Permalink

    Ich verstehe dich zu gut und würde dir auch nicht wirklich raten dieses Buch gleich nach Tanz auf Glas zu lesen, zu nah am Thema dran 😉

    Antwort

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