Rezension „Türkisgrüner Winter“ Carina Bartsch

978-3-499-22791-2Zum Buch

Türkisgrüner Winter

Erschienen als Taschenbuch / eBook

462 Seiten

ISBN: 978-3-499-22791-2

Band 2

Erschienen bei Rowohlt

 

 

 

Inhalt

Gutaussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum, doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Denn verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht?

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Meinung

Jetzt wird endlich alles gut, Emely wird Elyas jetzt die Chance geben, die er meiner Meinung nach schon längst verdient hat und die beiden wären wohl auch schon längst ein Paar, wenn Emely ein bisschen mehr aus ihrer Haut könnte. Denn Elyas hat ihr mehr als nur einmal vermittelt, was er von ihr genau haben möchte. Doch das Misstrauen in ihr ist einfach zu groß. Doch man sollte meinen, wenn man älter wird, kann man über gewisse Dinge drüberstehen. Aber falsch gedacht. Kurzfristig kann sie sich darauf einlassen, nur um dann durch einen dummen Zufall über einen Fehler von Elyas zu stolpern. Zugegeben das war auch saudämlich von ihm, auch wenn seine Motive gut nachvollziehbar waren zumindest am Anfang. Für Emely bricht dadurch eine Welt zusammen und sie zieht sich vollkommen in sich zurück. Nicht mal Alex kann diese Mauer des Schweigens durchdringen. Jeder, der schon mal richtig verliebt war kennt dieses Gefühl maßloser Enttäuschung und wie sehr einem dabei das Herz schmerzt, man nicht mal mehr den Namen desjenigen denken oder in den Mund nehmen mag. Wenn man im Bett liegt und die Decke anstarrt und dann doch unkontrolliert die Tränen fließen. Liebeskummer halt mit allem drum und dran und dann ergreift Emely die Flucht aus Berlin, aber auch dadurch wird der Schmerz über den Verlust und den Verrat nicht weniger. Auch wenn ich den Schmerz nachvollziehen kann wollte ich ihr schon ein paar mal in den Hintern treten. Sich so abkanzeln, so gar niemand an sich heranlassen ist da auch nicht wirklich die Lösung und teilweise ist sie mir schon ziemlich auf die Nerven gegangen, aber ich habe sie da auch irgendwie verstehen können. Bei den beiden ist auch irgendwie alles schief gelaufen, was nur schief und falsch laufen kann. Die vielen unausgesprochenen Missverständnisse und all die Sachen, die sie nie gesagt haben. Das ganze Buch habe ich hindurch gefiebert, wann die beiden sich wohl wieder begegnen und ob sie den Weg, den steinigen Weg vielleicht doch nochmal zusammenfinden würden.

 

Fazit

Eine süchtig machende Liebesgeschichte, die jeden nochmal den Verlust der ersten großen Liebe vor Augen führt. 5/5 Punkte

Rezension

Band 1 Kirschroter Sommer 

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