Was auch immer war von Victoria Bloom

Einfach von vorne anfangen und alles hinter sich lassen.
Genau das macht Maya, als sie eines Abends ihre Sachen packt, sich eine neue Handy-Nummer zulegt und in eine fremde Stadt zieht und die Uni wechselt.
Ihre Mitbewohnerin Anna wird ihr schnell eine gute Freundin und so kann sich Maya voll und ganz auf ihr neues Leben konzentrieren. Von Männern hat sie eigentlich die Nase voll, doch sie fühlt sich mehr und mehr zu dem wortkargen Jacob hingezogen. Und was läuft da eigentlich zwischen Anna und ihrem besten Freund?
Maya genießt ihre neuen Erfahrungen in vollen Zügen und merkt gar nicht, dass sie von jemandem beobachtet wird…

Die 20-jährige Maya lässt Hals über Kopf ihr altes kaputtes Leben zurück. Sie flieht vor einem zerrütteten Elternhaus und ihrem jetzigem Ex-Freund Marc. Da sich niemand einfach so von dem Clubbesitzer und Drogendealer Marc trennt ist Maya quasi einfach spurlos verschwunden. In der kleinen Stadt Auburn will sie komplett neu beginnen und vor allem so akzeptiert werden wie sie ist und nicht wie die anderen sie gerne hätten. Deswegen hat sie auch ihren Eltern nicht mitgeteilt wo sie hingeht. Ihre WG-Mitbewohnerin Anna ist mir auf Anhieb sympathisch und passt perfekt zu Maya. Sie ergänzen sich glänzend, denn Anna besitzt die Fähigkeiten, die Maya fehlen und es verbindet beide die Leidenschaft zu Kaffee, ohne den in der Früh gar nichts geht. Durch Anna macht Maya Bekanntschaft mit Mason und dessen wortkargem Freund Jacob. Zusammen ziehen sie um die Häuser und nicht nur zwischen Anna und Mason ist da eindeutig mehr als nur Freundschaft, sondern auch bei Maya stellen sich Gefühle gegenüber Jacob ein. Leider kamen die Gefühle zwischen Maya und Jacob nicht wirklich bei mir an, mir fehlte das Knistern zwischen den Seiten und das Gefühl für Jacob. Er ist das gesamte Buch über unscheinbar und irgendwie durchsichtig. Da Was auch immer war der Auftakt zu einer Trilogie ist hoffe ich auf Band zwei. Bestimmt lerne ich Jacob da auch noch ein bisschen besser kennen und dann kommt bestimmt auch das Knistern zwischen den Seiten.

Ich muss definitiv den zweiten Teil lesen, denn gerade als es spannend wurde war das Buch zu Ende. So ein richtig fieser Cliffhanger.

Fazit

Was auch immer war ist ein spannender Auftakt einer Trilogie. Leider kam die Liebesgeschichte nicht ganz so gut dabei heraus, da mir Jacob ein bisschen zu durchsichtig war und mir das Knistern zwischen den Seiten gefehlt hat. 4/5 Punkte

 

Zum Buch

Was auch immer war

Erschienen als e-Book

203 Seiten

Teil 1

Erschienen bei Edel Elements

Erhalten als Rezensionsexemplar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.